Standorte des
Herz- und Gefäßzentrums:

an der Klinik Immenstadt

Im Stillen 3
87509 Immenstadt
Tel: 08323/910-8950

am Klinikum Kempten

Robert-Weixler-Straße 50
87439 Kempten/Allgäu
Tel: 0831/530-2217

Gefäße unter Beobachtung

  • Farbdoppleruntersuchung
    aller zugänglichen Gefäße  Mit der Farbdoppleruntersuchung können Blutgefäße bildlich dargestellt werden. Mit dieser Ultraschallgerätetechnologie wird die Geschwindigkeit des Blutflusses gemessen. Dies geschieht durch eine farbkodierte Verarbeitung der Ultraschallsignale nach dem Dopplerprinzip. 

  • Verschlussdruckmessungen
    Besteht der Verdacht auf eine arterielle Verschlusskrankheit, wird eine Verschluss-druckmessung vorgenommen. Mit der Dopplersonographie, einem Ultraschallverfahren, wird der Blutdruck am Knöchel und am Oberarm gemessen.

  • Laufbandergometrie
    Die Laufbandergometrie dient zur Erfassung der genauen Gehstrecke eines Patienten bei vermuteten oder bekannten Durchblutungsstörungen der Beine. Sie wird in unserer Abteilung nach einem international anerkannten Protokoll (Gardner Protokoll) auf einem Laufband – welches für medizinische Zwecke geeignet ist – durchgeführt. Dies ist analog zum Belastungs-EKG häufig notwendig, um einerseits die Ursache von Beinschmerzen zu objektivieren und andererseits den Erfolg einer Therapie zu ermitteln.

  • Kapillarmikroskopie
    Die Kapillarmikroskopie beurteilt durch eine lichtmikroskopische Einrichtung den Aufbau der Kapillaren in der Haut. Dazu eignet sich insbesondere die Nagelfalz der Finger, aber auch der Füße, denn hier sind die kleinsten Blutgefäße in ihrer ganzen Architektur beurteilbar. Sie spielt insbesondere bei der Diagnostik von rheumatischen Erkrankungen der kleinen Gefäße eine wichtige Rolle.

  • Pulsoszillographie
    Dieses Verfahren misst die „Blutpulsation“, z.B. im Bereich der Fingerkuppen und Zehen. Dazu werden spezielle Messfühler wie ein Clip an den Finger- und Zehenendgliedern aufgesetzt. So lassen sich z.B. Durchblutungsveränderungen durch Temperatureinflüsse, medikamentöse Einflüsse oder spezielle Kompressionsteste darstellen. Somit werden wertvolle  Hinweise für die Diagnosestellung gewonnen.

  • Transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung
    Dabei werden die Sauerstoffwerte im Gewebe zur Einschätzung der Durchblutungssituation gemessen.