Standorte des
Herz- und Gefäßzentrums:

an der Klinik Immenstadt

Im Stillen 3
87509 Immenstadt
Tel: 08323/910-8950

am Klinikum Kempten

Robert-Weixler-Straße 50
87439 Kempten/Allgäu
Tel: 0831/530-2217

Blickpunkt Herz

  • Echokardiographie (Farbduplex, Stress-Echokardiographie und transösophogeale Echokardiographie)

    Die Echokardiographie ist zusammen mit der Doppler-Echokardiographie die wichtigste nichtinvasive bildgebende Methode in der Kardiologie. Mit ihrer Hilfe können morphologische Veränderungen des Herzens (angeborene oder erworbene Herzfehler) diagnostiziert und funktionelle Informationen bei Störung der Vorhof- und Kammerfunktion, Störung der Herzklappenfunktion usw. gewonnen werden. Mit der transösophagealen  Echokardiographie (TEE) können Zusatzinformationen zu morphologischen Veränderungen von Herzklappen (z.B. Bakterienauflagerungen = Vegetationen), Einrissen der aufsteigenden Brustschlagader und zum Vorhandensein von Blutgerinnseln besonders im linken Herzohr gewonnen werden. 

  • Elektrokardiographie (EKG), Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruck-messung

    Das Ruhe EKG ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die Diagnosestellung bei der Koronaren Herzerkrankung, Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankung), Herzklappenfehlern und besonders bei Herzrhythmusstörungen. Das Belastungs-EKG dient zur Messung der Belastbarkeit von Patienten und der Reaktion des Herz-Kreislaufsystems (Pulsfrequenz, Blutdruck) auf die Belastung. Im Langzeit EKG kann über den Registrierzeitraum der Herzrhythmus und dessen Störungen dokumentiert werden. Hierzu gehören längere Pausen oder Anfälle von schnellem Herzjagen, Extraschläge des Herzens auf Vorhof- und Kammerebene und vor allen Dingen die Aufdeckung von lebensbedrohlichen Kammertachykardien. Die Langzeit-Blutdruckmessung ist notwendig zur Erkennung von Art und Schweregrad einer Bluthochdruckerkrankung sowie zur Überprüfung einer blutdrucksenkenden medikamentösen Therapie. 
  • Herzschrittmacher- und Defibrillator-Kontrollen sowie deren Einstellungen

    Die Herzschrittmacher-Kontrolle dient der Überprüfung der Funktion des Schrittmachers und der angeschlossenen Elektroden. Der Funktionszustand der Batterie wird kontrolliert. Die Programmierung des Schrittmachers wird den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst, falls notwendig werden Änderungen vorgenommen. Dabei sollte der Defibrillator in regelmäßigen mehrmonatigen Abständen nach Absprache mit dem Kardiologen kontrolliert werden. Zweck dieser Untersuchungen ist die Überprüfung des Defibrillators, eine eventuelle Neueinstellung bei Veränderungen des Gesundheitszustands oder die Feststellung des Zeitpunktes, zu dem die Batterie des Defibrillators ausgewechselt werden muss.